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Südostasien ist die Heimat der schönsten, anmutigsten und eindrucksvollsten Tiere unseres Planeten. Doch die Species Survival Commission (SSC) der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) hat festgestellt, dass in Südostasien Tiere, die mehr als 1 kg wiegen, stark zurück gehen und ohne sofortiges Handeln für immer verschwinden werden. Die EAZA-Kampagne 2012 widmet sich daher diesen bedrohten Tierarten.
Wenn wir sofort handeln, können wir Tiger, Orang Utans und Nasenaffen noch vom Aussterben retten. Viele der am stärksten gefährdeten Arten sind allerdings weitgehend unbekannt wie die Saola, eine Antilope, die erst in den 90er Jahren entdeckt wurde. Nach Schätzungen gibt es davon heute nicht mehr als ein paar hundert Tiere. Dennoch spielen diese Arten eine wichtige Rolle für die Gesundheit der Ökosysteme, die sie bewohnen. Sie sorgen dafür, dass die tropischen Regenwälder, die grünen Lungen unserer Welt, gesund und funktionsfähig bleiben.
Der illegale Handel ist der wichtigste Faktor des Artenschwunds in dieser Region. Deshalb reicht es nicht nur die Wälder zu schützen, obwohl das eine wichtige Naturschutzmaßnahme ist, sondern die Arten selbst müssen vor nicht nachhaltiger Jagd geschützt werden.
Europas führende Zoos und Aquarien, Mitglieder der EAZA (Europäischer Zoo- und Aquarienverband) arbeiten mit der IUCN/SSC zusammen, um Spenden zu sammeln und die Gefährdung der Artenvielfalt in Südostasien zu stoppen.
Ziele sind die Sensibilisierung für das Thema in Europa, Lobbyarbeit bei der EU und anderen wichtigen Entscheidungsträgern zu leisten und Mittel für das Überleben der Arten in Südostasien zu sammeln. Unternehmen, Privatpersonen und Organisationen arbeiten für dieses gemeinsame Ziel zusammen.

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